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Geschrieben von: Yoro   

Komplexer Steinhaufen mit dem Eco-Painter

Vorweg gesagt, genau zu diesem Thema gibt es auch ein Tutorial von AsileFX. Ich war schwer versucht, es zu kaufen, bis mich der Ehrgeiz gepackt hat und ich der Meinung war, dass man das auch selber herauskriegen kann. 

Es war eine längere und ziemlich ausgiebige Tüftelei, und ich habe wirklich keine Ahnung, ob meine Methode jetzt dieselbe ist wie die von Asile, jedenfalls funktioniert es. Witzigerweise ist das Prinzip eigentlich ganz einfach, man muß halt nur erstmal draufkommen. Das Geld, was ich auf diese Weise gespart hatte, habe ich dann stattdessen in das Stein-Paket von Monsoon investiert *g*.
Aber genug gelabert, so etwas in der Art soll im Endeffekt rauskommen:

 


Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten bis Profi
Benötigtes Vorwissen: Materialien mischen mit Hilfe der Ebenfunktion im Mat Editor, auch der Umgang mit dem Eco-Painter und Eco Systems sollte wenigstens einigermaßen bekannt sein.
Benötigtes Equipment: Eine Vue-Version mit Eco Painter; ich fürchte, den haben nur die Infinite-Ausgaben. Außerdem ein Rechner, der nicht zu schwach auf der Brust ist.


1. Die Vorarbeit:

Bevor wir richtig durchstarten, müssen wir für unser Projekt diesmal ein paar Vorbereitungen treffen.
Zum einen brauchen wir, wer hätte es gedacht, ein paar Steine in unterschiedlichen Größen. Ihr könnt euch entweder selbst welche modeln, oder euch auch ein Stone-Pack kaufen (z.B. Monsoon’s Rock Concert ist wirklich gut; erhältlich in der 3DCommune). Egal was ihr nehmt, vermeidet, wenn’s irgendwie geht, die Steine, die der Generator in Vue ausspuckt. Die sehen einfach Sch**** aus, ein typisches, Vue-eigenes Problem, was auch nicht erst seit vorgestern besteht.
Achtet bei euren Steinen darauf, dass sie zwar noch gut aussehen, andererseits aber auch noch keine kleinen Polygonmonster sind. Unser Endobjekt wird nämlich ein speichermäßiger Bolide und man sollte da soweit wie möglich etwas sparsam mit den Polys umgehen.

Habt ihr eure Steinauswahl getroffen, geht es jetzt ans Texturieren.
Dabei ist zu beachten: Wenn euer Steinhaufen am Ende eh nur aus einem Material bestehen und nicht begrünt werden soll, könnt ihr euch diesen Schritt sparen. Dann texturiert ihr einfach das Endobjekt in einem Rutsch (wobei ihr die gewünschte Tex ziemlich runterskalieren müsst).
Wenn die Sache aber etwas mehr hermachen soll, braucht jeder einzelne unserer Basissteine eine Textur, die aus zwei Ebenen besteht, damit man dann zum Schluß die obere Ebene mit einem Eco System bepflanzen kann. Wer nicht weiß, wie das geht, möchte bitte im Tutorial ‚Materialien mischen mit Hilfe der Ebenenfunktion’ nachlesen, hier erkläre ich es nicht mehr.

  Irgendwann habt ihr dann eure Basissteine fertig texturiert auf dem Vue-Desktop liegen.
Speichert diese fünf (es können auch mehr oder weniger sein) in eurer Objektebibliothek ab. Ich habe für genau diesen Zweck in meinem ‚Rocks’ – Ordner eine eigene Unterabteilung: Basissteine.
 Dann kommen wir zum nächsten Schritt, der mich einiges Grübeln gekostet hat, bis ich dahintergekommen bin: Um den Eco Painter zu benutzen, braucht man erstmal irgendein Objekt, wo man drauf malen kann. Auf der nackten Grundfläche funktioniert er nicht.
Für unseren Steinhaufen sollte es etwas Unregelmäßiges sein, am besten geeignet als Malgrundlage ist demnach ein Terrain.

  Erstellt gleich mal eines, braucht nichts Großartiges zu sein. Geringste Auflösung und dann ein bisschen zurechtmodeln, dass höhere und niedrigere Regionen entstehen. Wie es dann ausschaut, ist euch überlassen, nur ein einziger Gipfel in der Mitte wäre hier ungünstig. Zum Schluß noch die Beschneidungsklammer ein Stück nach rechts verschieben, dass die quadratische Grundfläche verschwindet. 

Zurück aufs Vue Desktop ein schneller Proberender (das Terrain braucht keine Textur), ev. kann man es noch ein bisschen in der Höhe stauchen (muß aber nicht).

   Unser Malgrund wäre damit fertig, er muß jetzt nur noch vom Rendern ausgeschlossen werden. Schließlich würde das Terrain mitten im Steinhaufen ziemlich stören. Klickt dazu rechts entweder in der Materialvorschau auf das Ghost-Symbol, oder in der Objektauflistung auf das kleine Berg-Icon neben dem Terrain. Es wird dadurch ‚ausgeixt’ (und das Ghost-Icon orange hinterlegt). Wenn ihr jetzt erneut rendert (was ich hier noch nicht gemacht habe), ist vom Terrain nichts mehr zu sehen.

Soweit die Vorarbeit, fangen wir an!



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